Die Laichablage erfolgt bei kleineren Arten überwiegend auf Blättern von Pflanzen. Größere Arten (Dendrobates tinctorius und D. auratus) sind auch Höhlenlaicher. Je nach Art umfasst ein Gelege zwischen zwei und 35 Eiern. Dem Laichen geht ein teils stundenlanges Balzritual voraus. Dem durch seine Rufe lockenden Männchen nähert sich das Weibchen und streicht ihm mit den Vorderbeinen über den Rücken. Beide suchen sich dann einen geeigneten Platz zum Ablaichen. Die Abgabe des Laichs erfolgt beispielsweise an Bromelienblättern über deren Blattachseln beziehungsweise in der Blattachsel selbst. Die Besamung der Eier durch das Männchen geschieht äußerlich unmittelbar nach deren Abgabe. Die Gelege werden meistens vom Männchen bewacht, bei manchen Arten auch regelmäßig bewässert.Die nach 10-16 Tagen geschlüpften Kaulquappen werden auf dem Rücken des Männchens in kleine Wasseransammlungen, etwa mit Wasser gefüllte Blattachseln, überführt. Bei kannibalistischen Arten, deren Kaulquappen von adulten Artgenossen gefressen werden (beispielsweise Ranitomeya imitator) erfolgt der Transport einzeln, bei anderen (beispielsweise Epipedobates tricolor) kann er das gesamte Gelege umfassen. Die Weibchen einiger Arten füttern die Kaulquappen mit unbefruchteten Nähreiern bis zur Metamorphose (vgl. Oophaga), bei anderen ernähren sich die Larven von Algen oder Insekten, die in die Blattachseln fallen. Die Entwicklung von der Kaulquappe zum Jungfrosch beträgt zwischen sechs und 14 Wochen.
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